Wilde eend tussen vleeskuikens op de aarden vloer van een schaars verlichte pluimveestal, met stofdeeltjes in een lichtstraal.

Welche Tiere bekommen am häufigsten Vogelgrippe?

Vogelgrippe trifft nicht alle Tiere gleich stark. Geflügel ist bei weitem am anfälligsten, insbesondere Hühner, Puten und Enten. Wildwasservögel wie Gänse und Enten tragen das Virus häufig, ohne selbst zu erkranken, während Hühner und Puten bei einer Infektion schnell schwer krank werden oder sterben. Säugetiere können in seltenen Fällen ebenfalls infiziert werden, doch das kommt deutlich seltener vor. Für Hähnchenmäster ist die Vogelgrippe damit eines der ernsthaftesten Risiken für den Betrieb.

Welche Tiere sind am anfälligsten für Vogelgrippe?

Geflügel ist am anfälligsten für Vogelgrippe. Innerhalb der Geflügelwelt unterscheidet sich die Empfindlichkeit erheblich: Hühner und Puten sind am stärksten betroffen, während Wildwasservögel wie Enten und Gänse das Virus häufig tragen, ohne deutliche Krankheitszeichen zu zeigen. Auch Perlhühner, Fasane und Strauße sind empfänglich. Säugetiere infizieren sich selten, doch es kann bei Schweinen, Nerzen und gelegentlich beim Menschen vorkommen.

Der Unterschied in der Anfälligkeit hängt mit den Rezeptoren in den Atemwegen der Tiere zusammen. Vogelgrippeviren binden sich bevorzugt an Rezeptoren, die bei Geflügel häufig vorkommen, bei Säugetieren jedoch seltener. Das macht Geflügel so verwundbar: Ihre Atemwege bieten dem Virus genau die Andockstellen, die es benötigt, um sich schnell zu verbreiten. Bei einem Ausbruch in einer Herde kann die Krankheit innerhalb kurzer Zeit den gesamten Bestand erfassen.

Was ist der Unterschied zwischen Vogelgrippe bei Wildvögeln und Geflügel?

Der größte Unterschied besteht darin, dass Wildwasservögel das Virus häufig tragen, ohne selbst zu erkranken, während Geflügel wie Hühner bei einer Infektion mit hochpathogener Vogelgrippe (HPAI) schnell schwere Krankheitssymptome zeigt und eine hohe Sterblichkeit aufweist. Wildvögel fungieren dadurch als stilles Reservoir des Virus, das über Kontakt oder Ausscheidungen auf Geflügelbetriebe gelangen kann.

Niedrigpathogene Vogelgrippe (LPAI) verursacht bei Geflügel mildere Symptome, kann jedoch unter bestimmten Umständen zu einer hochpathogenen Variante mutieren. Das macht die Überwachung von Wildvogelpopulationen und strenge Biosicherheitsmaßnahmen auf Geflügelbetrieben so wichtig. Der Vogelzug im Herbst und Winter erhöht das Ausbreitungsrisiko erheblich, da Zugvögel das Virus über große Entfernungen transportieren und in Gebieten hinterlassen, in denen Geflügelbetriebe aktiv sind.

Wie erkennt man Vogelgrippe bei Masthähnchen?

Vogelgrippe bei Masthähnchen erkennt man an einer Kombination aus plötzlichen Todesfällen, Atemwegsproblemen, Nervensymptomen und einem starken Rückgang der Futter- und Wasseraufnahme. Häufig fällt zunächst auf, dass die Tiere weniger aktiv sind und weniger fressen oder trinken, gefolgt von Schwellungen von Kamm und Kehllappen, Blaufärbung von Kamm, Kehllappen und Ständern sowie erhöhten Verlusten.

Bei hochpathogener Vogelgrippe kann die Sterblichkeit innerhalb weniger Stunden oder Tage auf nahezu den gesamten Bestand ansteigen. Weitere Symptome sind:

  • Niesen und Schleimausfluss aus dem Schnabel
  • Durchfall mit grünlicher oder wässriger Färbung
  • Koordinationsstörungen und Drehbewegungen (Nervensymptome)
  • Plötzliche, unerklärliche Todesfälle ohne vorherige Krankheitszeichen

Früherkennung macht einen großen Unterschied. Wenn Sie als Hähnchenmäster Ihren Bestand täglich sorgfältig beobachten und Auffälligkeiten im Verhalten oder in der Leistung frühzeitig bemerken, können Sie rechtzeitig eingreifen. Auf der Bestandsbetreuungsseite von GvP erfahren Sie, wie wir Früherkennung standardmäßig in unsere Betreuung integrieren, damit unerwünschte Entwicklungen nicht unbemerkt bleiben.

Warum sind Hähnchenmastbetriebe bei einem Ausbruch besonders gefährdet?

Hähnchenmastbetriebe sind besonders gefährdet, weil große Tierzahlen eng beieinander in einem Stall leben, was die Verbreitung des Virus innerhalb eines Bestands rasend schnell voranschreiten lässt. Darüber hinaus sind Masthähnchen Jungtiere mit einem noch nicht vollständig entwickelten Immunsystem, was sie besonders anfällig für Infektionskrankheiten wie die Vogelgrippe macht.

Hinzu kommt, dass Hähnchenmastbetriebe regelmäßig Kontakt mit Lieferanten, Transporteuren und anderen Besuchern haben, was das Einschleppungsrisiko erhöht. Die hohe Besatzdichte im Stall bedeutet außerdem, dass das Virus, sobald es einmal eingedrungen ist, auf kaum Widerstand stößt. Ein Ausbruch hat zudem unmittelbare wirtschaftliche Folgen: Bei einer bestätigten Infektion folgt die Pflichtkeuligung des Bestands, und für den gesamten Betrieb sowie die Umgebung gelten strenge Auflagen.

Betriebe in Norddeutschland und den Niederlanden befinden sich zudem in Gebieten, die regelmäßig von Zugvögeln frequentiert werden, was den Druck auf die Biosicherheit das ganze Jahr über hoch hält. Über gvp-emmen.nl halten wir unsere Kunden über aktuelle Risiken in der Region auf dem Laufenden.

Was können Sie tun, um Vogelgrippe in Ihrem Betrieb zu verhindern?

Vogelgrippe lässt sich verhindern, indem Sie strenge Biosicherheitsmaßnahmen mit einer guten Bestandsüberwachung kombinieren. Die wirksamsten Maßnahmen zielen darauf ab, Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel zu verhindern und das Risiko zu minimieren, dass Besucher das Virus in den Stall einschleppen.

Konkrete Schritte, die Sie unternehmen können:

  1. Wildvögel fernhalten: Verschließen Sie alle Öffnungen im Stall und stellen Sie sicher, dass Futter und Wasser für Wildvögel nicht zugänglich sind.
  2. Besucherverkehr einschränken: Richten Sie eine Hygieneschleuse ein, schreiben Sie Betriebskleidung vor und erwägen Sie eine Besucherregistrierung.
  3. Fahrzeuge reinigen und desinfizieren, die das Betriebsgelände befahren, einschließlich Futter- und Transportfahrzeuge.
  4. Bestand täglich überwachen auf Verhaltensänderungen, Abweichungen bei der Futter- und Wasseraufnahme sowie ungewöhnliche Todesfälle.
  5. Aktuelle Risikohinweise der zuständigen Behörden verfolgen und Ihre Maßnahmen anpassen, wenn das Risiko steigt.

In Zeiten erhöhten Risikos, etwa während der Zugvogelperiode, ist besondere Wachsamkeit geboten. Ein gutes Biosicherheitskonzept ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein dauerhafter Bestandteil Ihrer Betriebsführung.

Was müssen Sie tun, wenn Sie Vogelgrippe in Ihrem Stall vermuten?

Wenn Sie Vogelgrippe vermuten, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrem Tierarzt auf und melden Sie den Verdacht bei der zuständigen Behörde. Vogelgrippe ist eine meldepflichtige Krankheit, was bedeutet, dass Sie gesetzlich verpflichtet sind, einen Verdacht zu melden. Schränken Sie in der Zwischenzeit alle Bewegungen von und zum Betrieb so weit wie möglich ein.

Was Sie bei einem Verdacht konkret tun:

  • Stall absperren und den Zugang auf das absolute Minimum beschränken
  • Tierarzt anrufen für eine erste Beurteilung
  • Verdacht bei der zuständigen Behörde melden (telefonisch über die Tierseuchenhotline)
  • Anweisungen der zuständigen Behörden abwarten, bevor Tiere bewegt oder weitere Maßnahmen ergriffen werden
  • Symptome, den Zeitpunkt der ersten Anzeichen und den Verlauf der Sterblichkeit dokumentieren

Handeln Sie schnell, aber sorgfältig. Je früher eine Infektion bestätigt oder ausgeschlossen wird, desto besser können Sie den Schaden für Ihren eigenen Betrieb und die Betriebe in der Umgebung begrenzen.

Wie das Gesundheitszentrum für Geflügel bei der Vogelgrippeprävention hilft

Wir begleiten Hähnchenmastbetriebe in Nordniedersachsen und Deutschland mit einem Ansatz, der über das bloße Eingreifen bei bereits bestehenden Problemen hinausgeht. Früherkennung von Krankheitsrisiken, einschließlich Vogelgrippe, ist ein fester Bestandteil unserer routinemäßigen Betriebsbetreuung. Jeder Kunde hat einen festen Tierarzt, der den Betrieb kennt und rund um die Uhr erreichbar ist – ohne Umweg über eine zentrale Planung. Das bedeutet, dass Sie bei einem Vogelgrippeverdacht sofort jemanden erreichen, der weiß, wie Ihr Stall aussieht.

Was wir für Sie tun:

  • Regelmäßige Überwachung Ihres Bestands auf frühe Anzeichen von Erkrankungen oder subklinischen Störungen
  • Laboruntersuchungen bei verdächtigen Symptomen, angeschlossen an den Tiergesundheitsdienst als internationales Referenzlabor
  • Maßgeschneiderte Biosicherheitsberatung für Ihre spezifische Betriebssituation und Lage
  • Unterstützung bei der Erstellung eines Impfprogramms und beim gezielten Einsatz von Ergänzungsmitteln in Risikophasen
  • Aktuelle Informationen zu Vogelgripperisiken in der Region, damit Sie Ihre Maßnahmen rechtzeitig intensivieren können

Möchten Sie wissen, wie wir Ihren Betrieb bei der Vogelgrippeprävention unterstützen können, oder haben Sie bereits jetzt einen Verdacht auf einen Ausbruch? Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf oder lesen Sie mehr darüber, wer wir sind und wie wir arbeiten.

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